BLOG 8. September – Kein Zurück auf der Pressekonferenz

Die Seven Summits – viel darüber gelesen, gehört, das eine oder andere Wort geschrieben – Gipfel bis dato: Fehlanzeige.  Bis zu einem Tag im September standen diese Ziele auch nicht wirklich im Fokus der Gegenwart. Ich sitze mal wieder in einer Besprechung…ein Schicksal, das mich seit einigen Monaten im Grunde viel zu oft ereilt.

Bei der Pressekonferenz des DAV Summit Club

Bei der Pressekonferenz des DAV Summit Club

Wie aus dem Nichts kommt das Angebot, ob ich nicht auf einen der Seven Summits möchte. Angeboten von Ingo Nicolay, dem Geschäftsführer vom DAV Summit Club. „Carstensz-Pyramide“, höre ich mich antworten. Und, dass darüber auch bloggen könnte, wie ich mich darauf vorbereite.  Klar. Nichts ist mehr klar – ich sehe mich als Bloggerin, die ihr Trainingsprogramm in die Öffentlichkeit trägt und versuche den Rückzug – zu spät! Alle sind sich einig – ich muss da rauf und ich muss bloggen. Menschen an meiner Vorbereitung teilhaben lassen, vielleicht auch damit motivieren?

Pressekonferenz des DAV Summit Club im Alpinen Museum auf der Praterinsel in München.

Bislang läuft alles normal. Katalogvorstellung durch Ingo Nicolay, meinen alpinen Schicksalslenker.
 Vorstellung der Unternehmensphilosophie. Ich bin beeindruckt, was der Laden – also der DAV Summit Club –  da in einem Jahr geschafft habt.
 Es ist die Rede von nachhaltigem Reisen, von ökologischer Verantwortung, Respekt vor der Natur und den Menschen, von CSR, Corporate Social Responsibility. Die Zeit vergeht im Flug – wie bei allen interessanten Dingen.

Staffelübergabe an Christoph Schnurr, Bergführer beim DAV Summit Club und verantwortlich für das Produkt der Seven Summits.

 Und da ist es auch schon das Stichwort: Seven Summits – es sitzt und macht mich nervös. Erzählt er jetzt, dass ich da rauf will, auf die Carstensz-Pyramide? 
Tut er und lächelt dabei. 
Christoph hat die große Aufgabe mich nach zwei Jahren alpiner Abstinenz auf die Pyramide alpintechnisch vorzubereiten. 

Für mich bedeutet das noch mehr Organisation!

In meinen ohnehin schon überfüllten Tag noch ein Zeitfenster einbauen, das da „Vorbereitung auf Expedition“ heißt. Bei dieser Aktion kommt einfach das Kind in der Frau durch – ich will einfach nur spielen. Will ein Abenteuer. Zeigen, dass das geht. Neben Unternehmensgründung auch noch was Besonderes machen. Was für mich.

 Die Fakten liegen offen:  60 Stundenwoche + Familie +  Training.

Viele werden jetzt sagen, die soll sich mal nicht so haben, das machen andere auch. Da habt ihr Recht. 

Warum ich darüber schreibe? Weil es mich diszipliniert! Und weil es mir ein Ziel abseits des täglichen Lebens schafft, auf das ich mich freue.

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