PFC-freie Imprägnierung für Ihre Outdoor-Bekleidung

Outdoor-Bekleidung imprägnieren? Unbedingt!
Aber am besten PFC-frei – der Gesundheit zuliebe … 
Seit einiger Zeit wird immer wieder über die schädlichen Inhaltsstoffe in Imprägniermitteln geschrieben, allen voran PFOA (mittlerweile EU-weit verboten) bzw. PFCs (der allgemeine Begriff für perfluorierte Chemikalien, zu denen auch die Säure PFOA gehört, die aus PFCs mit achtkettigen Fluorkohlenstoffketten, den so genannten C8-PFCs, entsteht).

Allerdings wird hier auch für ein bisschen Verwirrung gesorgt, indem auf kürzer kettige PFCs (meistens C6) hingewiesen wird, die angeblich umweltfreundlich sind und sich biologisch abbauen sollen.

Da die meisten von uns keine Chemiker sind, ist es umso wichtiger, dass wir Naturliebhaber uns etwas detaillierter mit diesem Thema befassen, denn es geht hier um den Schutz unseres Planeten, der Tierwelt sowie unserer eigenen Gesundheit!

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5 Dinge, die man über PFCs wissen sollte:
  • C6 und C8 PFCs sind diejenigen Bestandteile, welche bei der Imprägnierung von Outdoorprodukten für die Wasser abweisenden Eigenschaften verantwortlich sind. Sie werden von vielen Marken für die DWR-Imprägnierung des Obermaterials sowohl im Herstellungsprozess als auch in Pflegemitteln verwendet.
  • Weder C6 noch C8 sind biologisch abbaubar, sie sind umweltpersistent und darüber hinaus bioakkumulierend (d.h. sie reichern sich in der Umwelt/im menschlichen Körper an). Wenn wir unsere Outdoorbekleidung mit PFC-haltigen Produkten imprägnieren (in der Herstellung ebenso wie zuhause beim Nachimprägnieren), geraten diese giftigen Substanzen in die Gewässer, vergiften den Fischbestand und landen schlussendlich auch in unserer Nahrungsmittelkette.
  • Wie schlimm sind diese Umweltgifte? Kinder auf den Faröer Inseln haben aufgrund ihrer hauptsächlich auf Fisch basierten Ernährung bereits ein so stark geschwächtes Immunsystem, dass Impfungen oft nicht mehr anschlagen. Darüber hinaus ergaben Studien an Frauen, die auf Grönland leben, eine stark erhöhte Brustkrebsrate.
  • Outdoorbekleidung trägt zu einer höheren PFC-Konzentration in geschlossenen Räumen bei, welche um das bis zu 50fache höher sein kann als draußen an der frischen Luft!
  • Im Juni 2014 verbot Norwegen die Verwendung von C8(PFOA) in Endverbraucherprodukten. Darüber hinaus prüft das Deutsche Umweltbundesamt derzeit zwei bekannte auf C6 basierende PFC-Alternativen zu C8-PFCs auf ihre Toxizität und bioakkumulierenden Eigenschaften. Kürzerkettige PFCs werden oft als weniger toxisch beschrieben. Allerdings liegt das Problem im Abbauprozess selbst, da die dabei entstehenden Säuren PFHxA bzw. PFHxS sogar eine weit höhere Mobilität in der Umwelt aufweisen als PFOA.
 2 kleine Änderungen, die Großes bewirken können:
  • Finden Sie vor Ihrem nächsten Kauf heraus, ob die Marke, an der Sie interessiert sind, PFC-frei imprägniert ist oder nicht. Lassen Sie sich darüber hinaus nicht durch Aussagen wie „PFOA-frei“ verwirren, denn dies bedeutet nicht automatisch, dass dieses Produkt völlig PFC-frei ist, denn dies ist oft nicht der Fall.
  • Besuchen Sie regelmäßig die Greenpeace-Webseite, auf der Sie mitverfolgen können, welche Fortschritte die einzelnen Marken zur Minimierung ihrer Umweltauswirkungen auf diesem Sektor machen. 

Nikwax ist die einzige Pflegemittelmarke, die seit jeher PFC-frei produziert, denn Nick Brown, Gründer und Geschäftsführer von Nikwax, waren die Risiken durch PFCs von Anfang an zu groß. Und zahlreiche Auszeichnungen haben bewiesen: auch PFC-frei kann man Pflegemittel herstellen, die hochwirksam sind und die Lebensdauer von Outdoor-Produkten verlängern können.

MEHR INFORMATIONEN ZU DEN REINIGUNGSMITTELN VON NIKWAX GIBT ES HIER.

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1 Response

  1. Jürgen sagt:

    Zusatz…
    Auch die Imprägniermittel von Impregno enthalten weder Fluorverbindungen noch andere giftige Hilfsstoffe.
    Ich habe es getestet und bin von den Ergebnissen absolut überzeugt.

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