Gipfelglück am Cevedale für die Teilnehmer der 1. Dynafit Gipfel-Serie, Foto Patrick Jost

Ein Bergerlebnis der Superlative mit Dynafit

Blick am Abend von der Pizzinihütte, ©Petra Rapp

©Petra Rapp

Gewinnspiele, Produkttests, Workshops u.v.m. – Sportartikelhersteller lassen sich im Kampf um potentielle Kunden oder zur wichtigen Kundenbindung im hart umkämpften Markt inzwischen viel einfallen. Skitourenspezialist Dynafit initiierte beispielsweise mit Partner Primaloft  in diesem Frühjahr erstmals die „Dynafit Gipfel-Serie“ und suchte via Online-Bewerbung begeisterte Skitourengeher, die unter professioneller Anleitung Erfahrungen im alpinen Gelände auf einer Ski-Hochtour sammeln möchten. M4U-Autorin Petra Rapp war dabei, als sich die unter 200 Bewerbern ausgewählten acht Teilnehmer/innen vom 18. bis 20. März gemeinsam mit den Bergführern Patrick Jost und Christoph Mosmang von der Hindelanger Bergschule sowie Dynafit-Marketingleiterin Johanna Swatosch in Sulden auf den Weg machten.

 

Schaubach-Hütte, ©Petra Rapp

Schaubach-Hütte, ©Petra Rapp

Strahlend blauer Himmel schon am Freitagmittag beim Treffpunkt am Parkplatz der Seilbahnstation in Sulden, wo sich die Teilnehmer zur Ausgabe des Dynafit-Testmaterials und zum ersten Beschnuppern treffen. Locker und gelöst geht es von Anfang an zu in der insgesamt zwölfköpfigen, sehr sympathischen Gruppe. Die Chemie scheint schon mal zu stimmen, was bei einer mehrtägigen Hochtour ja ziemlich wichtig ist, wenn der eine oder andere an seine körperlichen Grenzen stoßen oder andere Unwägbarkeiten passieren sollten. Steigeisen, Pickel, Klettergurt, Karabiner, Wäsche, Hüttenschlafsack und und und – da kommt einiges zusammen bei so einer Hochtour und kluges Packen ist angesagt. „Jedes Gramm zählt“ – der Spruch wird ansonsten bei jedem Schritt in der Höhe zum bitteren, körnerfressenden Begleiter. Hinauf geht es mit der Seilbahn. An der Gipfelstation werden die Felle aufgezogen und die Truppe stapft die ersten Höhenmeter in dünner Luft ins pistenferne Gelände.

Patrick Jost in seinem weißen Element, ©Petra Rapp

Patrick Jost in seinem Element, ©Petra Rapp

Anfreunden mit dem Testmaterial, Einweisung von Bergführer Patrick Jost in die alpinen Gefahren, die im Gelände hier warten und LVS-Schulung. Lernen über Schnee und den fragilen Schneedeckenaufbau in diesem Winter beim Ausschaufeln und Austesten eines Rutschblocks und erste Schwünge im noch knietiefen, weichen Powder hinunter zur Übernachtung auf der Schaubach-Hütte (2581m).

Aufstieg zur Suldenspitze, ©Petra Rapp

Aufstieg zur Suldenspitze, ©Petra Rapp

Ziemlich kalt ist es am nächsten Morgen beim frühen Aufstieg zur Suldenspitze (3376m). Der Schatten zieht sich noch auf der Strecke, aber der wolkenlose Himmel und erste Sonnenstrahlen rund um den Ortler versprechen erneut einen sonnigen Tag. Die Gruppe zeigt sich als sehr sportlich, das Tempo beim Aufstieg ist hoch und die bei der Bewerbung geforderten Voraussetzungen wie der problemlose Aufstieg bis zu 1.200 Höhenmetern, sicheres Abfahren in unverspurtem, alpinen Gelände, sichere Skitourentechnik (Spitzkehren) auch im steilen Gelände und körperliche Fitness erfüllt jeder hier nicht nur auf dem Papier.

Die Pizzini-Hütte, ©Petra Rapp

Pizzini-Hütte, © Petra Rapp

Windig ist es, deshalb nur ein kurzes Gipfelglück oben. Die Felle runter, Abfahren zur Casati-Hütte und weiter Richtung Süden. Patrick checkt die Hänge, lässt an kritischen Stellen einzeln fahren oder zeigt die richtige Rutschtechnik an besonders steilen Stellen. Das Wetter ist zu schön, die Verhältnisse top, weshalb noch ein paar Höhenmeter unterhalb der Königsspitze zusätzlich sein müssen, bevor der Rest des Tages auf der Sonnenterrasse der schönen Pizzini-Hütte (2700m) genossen wird.

Petra Rapp (vorne) beim Aufstieg zum Cevedale, ©Tobias Schreiner

Petra Rapp (vorne) beim Aufstieg zum Cevedale, ©Tobias Schreiner

Der vergletscherte Aufstieg zum Monte Cevedale (3796m) am nächsten Morgen beginnt gemächlich. Ziemlich durchgefroren alles, aber es geht ohne Harscheisen. Schnell wird es steiler, der Schnee aber wieder pulvriger. Ein paar steile Spitzkehren, bevor die Ski an den Rucksack geschnallt werden. Die felsdurchsetzten Höhenmeter zum Rastplatz unterhalb der Casati-Hütte (3254m) sind ein echter Oberschenkelkiller – jedes Gramm zählt… Der weitere Weg mit Ski über die weiten Schneefelder in Richtung Gipfelanstieg ist aber dafür umso schöner. Abschnallen im Skidepot, Steigeisen an und hinauf mit Pickel zum Gipfelgrat, wo ein unglaubliches Panorama und pures Gipfelglück auf alle wartet. Abstieg und Abfahrt zur Casati-Hütte, kurze Stärkung für die letzten Höhenmeter wieder hinauf zur Suldenspitze und dann den Rest der 1900 Höhenmeter hinunter einfach nur genießen im Powder, im Flow und beseelt von einem grandiosen Bergwochenende mit einer unglaublich guten Truppe. Petra Rapp

Gipfelglück am Cevedale für die Teilnehmer der 1. Dynafit Gipfel-Serie, Foto Patrick Jost

Gipfelglück am Cevedale für die Teilnehmer der 1. Dynafit Gipfel-Serie, Foto Patrick Jost

Genussvolle Abfahrt vom Cevedale, ©Petra Rapp

Genussvolle Abfahrt vom Cevedale, ©P. Rapp

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