Blick vom Geistergrat an Schennas neuem Klettersteig Heini Holzer. (c) TV Schenna/Christjan Ladurner

Erster Klettersteig in Schenna

Blick vom Geistergrat an Schennas neuem Klettersteig Heini Holzer. (c) TV Schenna/Christjan Ladurner

Blick vom Geistergrat an Schennas neuem Klettersteig , (c) TV Schenna/C. Ladurner

Für Klettersteig ambitionierte Südtirol-Fans: Seit Ende Juli 2016 hat Schenna im Südtiroler Etschtal mit dem Klettersteig Heini Holzer am Ifinger seine bislang einzige, zur Gänze mit Stahlseil gesicherte Route über einen Felsgrat. Benannt wurde sie nach dem berühmten Südtiroler Alpinisten, der als einer der größten Bergsteiger seiner Zeit gilt und bis zu seinem Tod 1977 in der Gemeinde oberhalb von Meran zu Hause war.

Unterteilt ist der 550-Höhenmeter-Aufstieg in 16 Einzelpassagen mittleren Schwierigkeitsgrads (A – B – B/C, Dauer: drei bis vier Stunden). Entsprechend kann er auch von Familien mit klettererfahrenen Kindern ab zehn Jahren bewältigt werden. Dennoch stellt vor allem der letzte Teil des Klettersteigs, die so genannte Engelskante, eine echte Herausforderung dar. Aufgrund der Südwestausrichtung ist eine Begehung – je nach Wetterlage – von April bis in den Spätherbst möglich.

Insgesamt gibt es drei verschiedene Einstiege: An den Bergstationen der Taser Seilbahn oberhalb von Schenna und der Großkabinenbahn Meran 2000 sowie an deren Mittelstation. Eine vollständige Ausrüstung ist unbedingt erforderlich. Diese beinhaltet Gurt, Helm und ein Klettersteigset. Wer die Tour nicht auf eigene Faust unternehmen möchte, lässt sich von einem staatlich geprüften Bergführer begleiten. Buchung im Tourismusbüro Schenna unter Tel. + 39 0473 945669. Infos unter www.schenna.com/klettersteig

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