Warren Miller/PNH Shoot 2016. Cordova, Alaska. Athletes Morgan Hebert and Ryland Bell. Cinemetographer Tom Day

Start der „67. Warren Miller Skifilm Tour“

Warren Miller/Cordova, (c) Curt Leve

Die 67. Warren Miller Skifilm Tour bringt das pulvrig-glitzernde Weiß auf die große Leinwand. „HERE, THERE AND EVERYWHERE“ begleitet die weltbesten Rider an acht Freeski-Spots auf der ganzen Welt. Unberührte Tiefschneehänge, extrem steile Bigmountain-Runs und sagenhafte Tricks läuten den Winter auf großer Leinwand ein. Warren Miller höchst persönlich tritt nach langer Abstinenz wieder vor die Kamera und erzählt von den Anfängen des Skifilms. Der Namensgeber und Gründer der Tour stand bis zur Rente hinter der Kamera und erzählt – nun als 92jähriger – von den Anfängen der Skifilm-Szene. Die Profis haben die ersten Spuren des Freeskipioniers nachgezogen. Bei einem klassischen Roadtrip mit dem Minicamper durch Montana oder einer Skireise durch Grönland mit Hundeschlitten. Der 67. Warren Miller Streifen blickt dazu in die Zukunft – Ski-Mamis, die ihren Nachwuchs schon mit in den Tiefschnee nehmen, bevor er das Licht der Welt erblickt. „HERE, THERE AND EVERYWHERE“ nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die Welt in Weiß.

Die Tour startet am 10. November 2016 mit der Premiere im Münchner Cinemaxx. Alle weiteren 26 Tourtermine in D/A und CH und Tickets unter www.warren-miller.eu. Die Tickets kosten im Vorverkauf 13 €, ermäßigt 11 €.

Hier ein kurzer Preview:

Die Filme und Spots im Detail:

MONTANA

Roadtrip zurück in die Zukunft: Tyler Ceccanti und Collin Collins zeigen, dass man an diesem außergewöhnlichen Fleckchen Erde die Zeit nicht zurückdrehen muss, um Berge und Natur in ihrer ursprünglichen Form zu genießen. Wie Warren Miller seinerzeit, übernachten sie im Mini-Camper auf Parkplätzen und erkunden die Jurten (den runden Zelten der Nomaden nachempfundene Unterkünfte) im Hinterland. Lokalmatador Keith Curtis zeigt den beiden aber, dass Montana’s Westen auch zeitgenössisch zu erkunden ist und Schneemobilfahren perfekt zu Freeskiing passt.

CORDOVA

Freeriden in Alaska ist der Traum vieler Skifahrer und Snowboarder. Auf Locals wie Ryland Bell und Morgan Herbert kann man da schnell neidisch sein. Auf der Freeride World Tour sind die beiden Konkurrenten – im südlichen Chugach Gebirge treffen sich ihre Spuren und die Pros ziehen Lines in einige der steilsten Hänge, die nur mit dem Heli erreichbar sind. Genau in dem Gebirge, dass die beiden schon als Kinder fasziniert hat.

CRESTED BUTTE

Big-Mountain-Mommies! Ingrid Backstrom’s Nachwuchs steht schon auf Ski, bevor er überhaupt das Licht der Welt erblickt. Der Freeski-Star besucht einen alten Hasen im Skigeschäft. Wendy Fischer (Olympiateilnehmerin, Big Mountain Queen und Mutter von zwei Kindern). Die beiden erkunden die Home Mountains von Wendy und beweisen, dass man Mutter sein und Skifahren sehr wohl kombinieren kann. Besonders an einem Ort wie Crested Butte.

BOSTON FENWAY PARK

Was haben die Boston Red Socks mit Wintersport zu tun? Die gemeinsame Arena. Der berühmte Fenway Park begeistert eigentlich knapp 40.000 Baseballfans. Zum Boston Big Air treffen sich dort die besten Freeskier und Snowboarder. Die Base ist eine 46 Meter hohe Rampe. Trotz eisiger Temperaturen machen die Fans das Stadion zum Hotpot: Sie feiern ihre Helden wie sonst Strikeouts in der World Series.

GRÖNLAND

Snowboarden im Eisbärenland. Als Seth Wescott und Rob Kingwill in Grönland ankommen, denken sie nicht im Traum daran, hier fette Lines zu ziehen, denn vor ihnen liegt nur unbesiedelte Weite. Dank der Fortbewegung auf landestypischen Hundeschlitten schaffen sie es aber doch zu den feinsten Firnhängen und sind begeistert von der sagenhaft puren Landschaft, den Bewohnern und der Kultur Grönlands.

SCHWEIZ

Urige Bergdörfer inspiriert durch eine jahrzehntealte Skikultur. Eine atemberaubende alpine Kulisse mit unendlich vielen Möglichkeiten für sagenhafte Lines im steilen Gelände. Die Schweiz ist ein Paradies für Powderhunter. Grete Eliassen holt sich Tipps von Pionierin Jess McMillan was die Regeln beim Big-Mountain-Skiing angeht. Big-Mountain-Pionierin Jess hat lange Zeit ihren Lebensweg den Bergen angepasst. Grete will genau in diese Fußstapfen treten.

KICKING HORSE

Das Mountain-Resort in British Columbia ist ein hochalpines Skigebiet mit Hardcore-Image. 60 Prozent der Pisten sind Könnern und Extremskifahrern vorbehalten. Die „Kicking Horse Ski Patrol“ arbeitet hart daran, die Verhältnisse vor Ort richtig zu beurteilen und die vielen Steilhänge, Rutschen und Schüsseln („Super Bowls“) gut zu sichern. Kaylin Richardson, Marcus Caston und Matt Elliott lassen sich von der dortigen Bergwacht einige der schwierigsten, mit dem Lift zu erreichenden Lines Nordamerikas zeigen und lernen auch noch etwas über Lawinenverbauungen.

SQUAW VALLEY ALPINE MEADOWS

Squaw Valley und Alpine Meadows haben vieles gemeinsam. Trotzdem, oder genau deshalb herrschte über lange Zeit eine gewisse Rivalität zwischen den beiden Skiorten. Mittlerweile sind die Einwohner am Lake Tahoe zu einer harmonischen Familie zusammengewachsen. Ähnlich geht es den Locals Jeremy Jones, JT Holmes und Jonny Moseley. Nur dank ihrer Heimat in den Bergen vertragen sich die Leidenschaft zum Freeskiing und ihre Pflichten als Familienväter.

 

 

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